Strategiewechsel, straffere Prozesse, neue Organisation, wiedergewonnene Profitabilität

Durch Restrukturierung zurück in die Erfolgsspur.

Für einen Komponentenhersteller der Automatisierungsindustrie ging es nach der Finanzkrise nur mehr schleppend nach oben. Die Konkurrenz hatte die Krise zur Erneuerung genutzt und konnte durch bessere Preise mit neuen Produkten schneller wachsen. Das Unternehmen zog zwar wieder Aufträge an Land, die gesunkenen Preise warfen aber kaum mehr Gewinne ab. Investitionen in Maschinen und Neuentwicklungen waren kaum mehr möglich. Als Folge gingen immer mehr neue lukrative Aufträge zur Konkurrenz.

Lebte man anfänglich noch von den Rücklagen der guten Jahre, war nach zwei Jahren das Ende erreicht: das Unternehmen schrieb kaum mehr schwarze Zahlen. Ohne gravierende Maßnahmen war eine Trendwende nicht zu schaffen.

Mit externer Hilfe wurden unprofitable Produkte abgekündigt, die Prozesse gestrafft, das Arbeits-pensum erhöht,  Zulagen auf den Prüfstand gestellt, Verwaltungsprozesse produktiviert und die Belegschaft musste angepasst werden.

Mit einem zukunftsorientierten Strategiewechsel sowie einem transparenten Businessplan konnte  wieder ausreichend Liquidität beschafft werden. Investiert in F&E ermöglichte dies die Akquise der ersten Aufträge mit neuer Technologie.

Die steigenden Erträge wurden in die Modernisie-rung des Maschinenparks investiert. Die Belegschaft wurde auf breiter Basis qualifiziert, so dass Produktivität und Innovation wieder stiegen. Langsam aber stetig ging es wieder aufwärts.

Restrukturieren statt ruinieren.