Mit Industrie 4.0 in Führung gehen!

Vernetzung und Datenmanagement in der Produktion

Für den Geschäftsführer der deutschen Einheit eines globalen Maschinenbauunternehmens wurde es zunehmend schwieriger, in Konkurrenz zu seinen Kollegen aus Asien und Amerika Investitionen für seinen Standort genehmigt zu bekommen. Jahr für Jahr sanken in seinem Vertriebsgebiet die Preise bei stetig wachsenden Kosten, vor allem für Personal.

Lange konnte er durch Top-Qualität seinen Markt-anteil stetig steigern und mit hoher Werksausla-stung diese Entwicklung teilweise kompensieren. Lean Manufacturing war hierfür maßgebend, doch dessen Potential für weitere signifikante Produk-tivitätssteigerungen war ausgeschöpft.

Kostensenkungen schienen noch durch Maximie-rung der produktiven Maschinenlaufzeiten möglich. Mit der bereits perfektionierten LeanSigma-Metho-de war dieses Potential aber nicht mehr zu heben.

Hilfe kam durch externe Berater und Industrie 4.0. Durch probabilistische Methoden wurde eine ge-nauere Vorhersehbarkeit der Werkzeugstandzeiten im Zerspanungsbereich erreicht. Dies führte zu längeren Laufzeiten, kürzeren Rüstzeiten und geringeren Werkzeugkosten.

Statistische Auswertung und probabilistische Vorausberechnung der Werkzeugabnutzung abhängig von den jeweiligen Arbeítsgängen waren die Schlüssel. Ein technologischer Meilenstein.

Industrie 4.0 leicht gemacht.